Was machen Wirtschaftsprüfer*innen?

Wirtschaftsprüfer*innen schaffen Vertrauen. Ohne sie würden viele Investitionen, Kreditvergaben, Unternehmenstransaktionen oder sonstige Deals gar nicht erst zustande kommen. Der Grund: Kapitalgeber treffen ihre Entscheidungen auf Basis einer Vielzahl von Unternehmensdaten. Wenn sie vermuten, dass diese Daten nicht richtig sind, bieten sie dem Unternehmen schlechtere Konditionen an oder die Transaktion kommt gar nicht erst zustande. Die ehrlichen Unternehmen haben dann kaum noch eine Chance, auf dem Markt zu bestehen. Es kommt zu einer Fehlallokation von liquiden Mitteln bzw. zu einer sog. „adversen Selektion“.

An dieser Stelle kommen die Wirtschaftsprüfer*innen ins Spiel: Diese durchleuchten das Geschäftsmodell des Unternehmens, prüfen die Daten und Prozesse auf Herz und Nieren. So können Investoren darauf vertrauen, ihre Entscheidung auf einer zuverlässigen Datenbasis treffen zu können.

Eine der Hauptaufgaben von Wirtschaftsprüfer*innen ist es also, die Unternehmensdaten, insbesondere Jahresabschlüsse und Lageberichte zu prüfen. Sie übernehmen zudem diverse weitere Prüfungsaufgaben, wie z.B. Systemprüfungen oder Wirtschaftlichkeitsprüfungen.

Darüber hinaus zählen auch betriebswirtschaftliche Beratung von Unternehmen zu ihren Kompetenzen, u.a. bei Beteiligungserwerben oder auch bei Investitionsvorhaben. Wirtschaftsprüfer können mit ihrer Expertise ebenso bei Steuerbelangen und als Sachverständige bei wirtschaftlichen Betriebsführungsfragen beraten. Und auch bei der Aufdeckung von Straftaten (Fraud), der Unternehmensbewertung der Sanierung sind Wirtschaftsprüfer*innen tätig.

Weitere Informationen über den Beruf der Wirtschaftsprüfer*innen und den Ausbildungsweg findest du auf unserer Website: wirtschaftsprüfer.de