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Liebe Jahresbilanz,

DU SAHST AUCH SCHON MAL BESSER AUS!

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Manchmal tut die Wahrheit weh, aber die wichtigsten Dinge erkennt man oft erst dann, wenn man ganz genau hinschaut. Und hier kommen wir ins Spiel: Wo andere befangen sind, legen wir den Finger in die Wunde. Wir prüfen gewissenhaft und unabhängig. Wir sind die Wirtschaftsprüfung in Deutschland.

WAS MACHEN WIRTSCHAFTSPRÜFER*INNEN?

Wirtschaftsprüfer*innen prüfen Unternehmen. So weit, so selbsterklärend. Doch was genau muss eigentlich geprüft werden? Neben der Kontrolle von Unternehmensdaten, insbesondere Jahresabschlüssen und Lageberichten, nehmen Wirtschaftsprüfer*innen zum Beispiel auch System- und Wirtschaftlichkeitsprüfungen vor. Durch ihren einzigartigen Einblick in wirtschaftliche Zusammenhänge sind sie darüber hinaus hervorragend in der Lage, Unternehmen umfassend zu beraten. So werden Wirtschaftsprüfer*innen vor einem Beteiligungserwerb oder einem Investitionsvorhaben häufig zu Rate gezogen. Sie können bei der Bewertung und der Sanierung von Unternehmen unterstützen. Egal, ob es um Steuerbelange, wirtschaftliche Betriebsführungsfragen, Nachhaltigkeit oder sogar das Aufdecken von Straftaten geht – Wirtschaftsprüfer*innen haben den vollen Durchblick!

TÄTIGKEITSFELDER
UND HAUPTAUFGABEN

Jahresabschlussprüfung

Eine der Hauptaufgaben von Wirtschaftsprüfer*innen ist die Prüfung von Jahresabschlüssen für Unternehmen unterschiedlichster Größe und Rechtsformen. Das reicht von GmbHs über Aktiengesellschaften bis hin zu Kommanditgesellschaften.

Konzernabschlüsse

Große Unternehmen mit verschiedenen Tochtergesellschaften benötigen Konzernabschlüsse. Hier kommen Wirtschaftsprüfer*innen ins Spiel, um sicherzustellen, dass alles korrekt und transparent dargestellt wird.

Spezialprüfungen

Es gibt viele Sonderprüfungen, die von Wirtschaftsprüfer*innen durchgeführt werden, wie die Kreditwürdigkeitsprüfung, Unterschlagungsprüfung oder Makler- und Bauträgerprüfung. Diese Prüfungen sind oft maßgeschneidert für spezifische Anforderungen.

Unternehmensbewertungen

Wirtschaftsprüfer*innen sind auch in der Lage, den Wert von Unternehmen zu ermitteln. Dies ist entscheidend bei Fusionen, Übernahmen und anderen geschäftlichen Transaktionen.

Beratung

Neben der Prüfung bieten Wirtschaftsprüfer*innen auch umfassende Beratungsdienste an. Sie unterstützen Unternehmen bei steuerlichen Angelegenheiten, beraten bei Unternehmensgründungen und -zusammenschlüssen und helfen bei der Planung von Investitionen und Finanzierungen.

Wirtschaftsprüfer*innen spielen also eine entscheidende Rolle in der Wirtschaft. Sie sorgen dafür, dass geprüfte Jahresabschlüsse als Grundlage für Investitionsentscheidungen dienen und Aufsichtsgremien bei ihrer Kontrollfunktion unterstützt werden. Wenn du daran interessiert bist, die Finanzwelt zu erkunden und Unternehmen bei ihrem Erfolg zu unterstützen, könnte die Karriere als Wirtschaftsprüfer*in genau das Richtige für dich sein.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist schon längst ein wichtiger Bestandteil in der Wirtschaftsprüfung und erstreckt sich über Themen wie Umweltschutz, soziale Verantwortung, sowie wirtschaftliche Stabilität. Mit strengeren Vorschriften seit 2017 (Corporate Sustainability Reporting Directive) müssen große Firmen in Europa ihre Aktivitäten bezüglich Umwelt, Sozialem und ihrer Unternehmensführung offenlegen. Dies verankert das Thema Nachhaltigkeit tief in Business-Strategien und Risikomanagement. Deswegen fördert unsere Branche fachübergreifendes Wissen und bildet Expert*innen aus, um den Anforderungen im aufstrebenden Bereich der nachhaltigen Finanzwirtschaft (Sustainable Finance) gerecht zu werden. Als Wirtschaftsprüfer*in bist du also ein zentrales Bindeglied für eine moderne und nachhaltige Wirtschaft.

#TesteDeinWissen

WIRST DU WIRTSCHAFTS­PRÜFER*IN?

  • Was ist eine Hauptaufgabe von Wirtschafts­prüfer*innen?
  • Wofür sind geprüfte Jahresabschlüsse unter anderem wichtig?
  • Welche der folgenden Aktivitäten gehört zu den Sonderprüfungen, die Wirtschaftsprüfer durchführen können?
  • Welche Tätigkeit gehört NICHT zu den Aufgaben von Wirtschaftsprüfern?
  • Welches Feld fällt in den Bereich der Wirtschaftsprüfer?
  • Du zeigst bereits Interesse an der Wirtschaftsprüfung und kennst schon einige Fachbegriffe. Probier doch mal einen InsightDay, damit du dir schnell und unkompliziert ein noch besseres Bild machen kannst.

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Liebe Jahresabschlussprüfung,​

MIT DIR BIN ICH DURCH!

Manches erkennt man erst bei genauerer Betrachtung. Darum schauen wir ganz genau hin und ziehen die richtigen Schlüsse. Wir prüfen und beraten, damit Unternehmen fair, nachhaltig und umweltverträglich agieren. Nur so ist eine zukunftsfähige Wirtschaft realisierbar, die auch unsere Kinder noch erleben. Wir sind die Wirtschaftsprüfung in Deutschland.

#UndSonstSo?

WAS WIRTSCHAFTS­PRÜFER*INNEN NOCH MACHEN:

  • Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer verfügen aufgrund ihrer prüferischen und beratenden Tätigkeiten über fundierte Kenntnisse in einzelnen Branchen. Branchenschwerpunkte sind beispielsweise:

    • Transport- und Automobilindustrie
    • Chemie
    • Handel
    • Financial Services (Banken, Versicherungen, Finanzdienstleister)
    • Energiesektor
    • Öffentlicher Sektor
    • Stiftungen
    • Krankenhäuser
    • Immobilien
  • Die Berufsangehörigen treten auch als Sachverständige in Fragen der wirtschaftlichen Betriebsführung auf. Gerichte ziehen vielfach Wirtschaftsprüfer*innen als Gutachter*innen hinzu, z.B. bei Auseinandersetzungen über die Festlegung angemessener Abfindungen an ausscheidende Gesellschafter. Dieses Erfahrungspotential veranlasst auch Unternehmen, Anteilseigner*innen und Privatpersonen, Wirtschaftsprüfer*innen mit betriebswirtschaftlichen Gutachten aller Art zu beauftragen.

  • Die strengen Berufsregeln gewährleisten, dass Wirtschaftsprüfer*innen die ihnen anvertrauten Vermögens- und Rechtsinteressen uneigennützig wahrnehmen.

    Zu den treuhänderischen Tätigkeiten, die Wirtschaftsprüfer wahrnehmen, gehören:

    • Insolvenzverwaltung
    • Liquidation
    • Nachlassverwaltung
    • Testamentsvollstreckung
  • Die vereinbaren Tätigkeiten von Wirtschaftsprüfer*innen sind in § 43 a Abs. 4 WPO aufgeführt. Zu ihnen zählen u.a.:

    Ausübung eines anderen freien Berufes (auf den Gebieten der Technik oder des Rechtswesens), z. B. die Ausübung des Berufs des Steuerberaters, Rechtsanwalts oder Patentanwalts.

    Lehr- und Vortragstätigkeiten als Lehrer*innen an Universitäten, Fachhochschulen etc., aber auch die Durchführung von Lehr- und Vortragsveranstaltungen zur Vorbereitung auf die Examina als Wirtschaftsprüfer*in und Steuerberater*in.

    Schriftstellerische Tätigkeit, beispielsweise als Autor*in oder Herausgeber*in fachliterarischer wie belletristischer Bücher, unabhängig davon, ob eine Entgeltlichkeit bzw. Gewinnerzielungsabsicht besteht.

    Gestattet wird auch eine Tätigkeit bei der Wirtschaftsprüferkammer (WPK), beim Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW), beim Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) und bei der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR).

  • Unvereinbar mit dem Wirtschaftsprüfer*innenberuf sind Tätigkeiten, die der Wahrung der beruflichen Pflichten, insbesondere der Pflicht zur Unabhängigkeit, entgegenstehen, u. a.:

    Gewerbliche Tätigkeiten; gemäß § 43a Abs. 3 Nr. 1 WPO ist dem Wirtschaftsprüfer jede gewerbliche Tätigkeit – auch die gelegentliche – untersagt; hierzu gehören auch Provisionsgeschäfte, die durch die eigentliche Berufstätigkeit als Wirtschaftsprüfer ausgelöst sein können

    Berufsfremde Anstellungsverhältnisse; gleichgültig, ob in Form eines schlichten Angestelltenverhältnisses, als gesetzliche Vertreter*innen (Vorstand, Geschäftsführer) oder bei sozietätsfähigen Personen (ab, StB, RA)

    Öffentlich-rechtliche Dienstverhältnisse; z. B. als Wahlbeamte oder Minister*in. Ausgenommen hiervon ist die Tätigkeit als Lehrer*in an Hochschulen oder wissenschaftlichen Einrichtungen

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BRANCHEN
SCHWERPUNKTE

Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer verfügen aufgrund ihrer prüferischen und beratenden Tätigkeiten über fundierte Kenntnisse in einzelnen Branchen. Branchenschwerpunkte sind beispielsweise:

  • Transport- und Automobilindustrie
  • Chemie
  • Handel
  • Financial Services (Banken, Versicherungen, Finanzdienstleister)
  • Energiesektor
  • Öffentlicher Sektor
  • Stiftungen
  • Krankenhäuser
  • Immobilien
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GUTACHTER*INNEN-
TÄTIGKEIT

Die Berufsangehörigen treten auch als Sachverständige in Fragen der wirtschaftlichen Betriebsführung auf. Gerichte ziehen vielfach Wirtschaftsprüfer*innen als Gutachter*innen hinzu, z.B. bei Auseinandersetzungen über die Festlegung angemessener Abfindungen an ausscheidende Gesellschafter. Dieses Erfahrungspotential veranlasst auch Unternehmen, Anteilseigner*innen und Privatpersonen, Wirtschaftsprüfer*innen mit betriebswirtschaftlichen Gutachten aller Art zu beauftragen.

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TREUHAND
AUFGABEN

Die strengen Berufsregeln gewährleisten, dass Wirtschaftsprüfer*innen die ihnen anvertrauten Vermögens- und Rechtsinteressen uneigennützig wahrnehmen.

Zu den treuhänderischen Tätigkeiten, die Wirtschaftsprüfer wahrnehmen, gehören:

  • Insolvenzverwaltung
  • Liquidation
  • Nachlassverwaltung
  • Testamentsvollstreckung
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VEREINBARE
TÄTIGKEITEN

Die vereinbaren Tätigkeiten von Wirtschaftsprüfer*innen sind in § 43 a Abs. 4 WPO aufgeführt. Zu ihnen zählen u.a.:

Ausübung eines anderen freien Berufes (auf den Gebieten der Technik oder des Rechtswesens), z. B. die Ausübung des Berufs des Steuerberaters, Rechtsanwalts oder Patentanwalts.

Lehr- und Vortragstätigkeiten als Lehrer*innen an Universitäten, Fachhochschulen etc., aber auch die Durchführung von Lehr- und Vortragsveranstaltungen zur Vorbereitung auf die Examina als Wirtschaftsprüfer*in und Steuerberater*in.

Schriftstellerische Tätigkeit, beispielsweise als Autor*in oder Herausgeber*in fachliterarischer wie belletristischer Bücher, unabhängig davon, ob eine Entgeltlichkeit bzw. Gewinnerzielungsabsicht besteht.

Gestattet wird auch eine Tätigkeit bei der Wirtschaftsprüferkammer (WPK), beim Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW), beim Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) und bei der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR).

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UNVEREINBARE
TÄTIGKEITEN

Unvereinbar mit dem Wirtschaftsprüfer*innenberuf sind Tätigkeiten, die der Wahrung der beruflichen Pflichten, insbesondere der Pflicht zur Unabhängigkeit, entgegenstehen, u. a.:

Gewerbliche Tätigkeiten; gemäß § 43a Abs. 3 Nr. 1 WPO ist dem Wirtschaftsprüfer jede gewerbliche Tätigkeit – auch die gelegentliche – untersagt; hierzu gehören auch Provisionsgeschäfte, die durch die eigentliche Berufstätigkeit als Wirtschaftsprüfer ausgelöst sein können

Berufsfremde Anstellungsverhältnisse; gleichgültig, ob in Form eines schlichten Angestelltenverhältnisses, als gesetzliche Vertreter*innen (Vorstand, Geschäftsführer) oder bei sozietätsfähigen Personen (ab, StB, RA)

Öffentlich-rechtliche Dienstverhältnisse; z. B. als Wahlbeamte oder Minister*in. Ausgenommen hiervon ist die Tätigkeit als Lehrer*in an Hochschulen oder wissenschaftlichen Einrichtungen

Liebe Umsatzrendite,​

DU HAST GANZ SCHÖN ZUGELEGT!

Manches erkennt man erst auf den zweiten Blick. Darum schauen wir ganz genau hin – erst recht, wenn es unangenehm wird. Wirtschaftsprüfer*innen bewerten fair, ehrlich und stehen für Integrität. Wir sind kompromisslos, objektiv und offiziell schmelz-befreit. Wir sind die Wirtschaftsprüfung in Deutschland.

  • Die Geschichte der Wirtschaftsprüfung: VOM ERBSENZÄHLER

    ZUM ROCKSTAR?!

  • 16.

    Bereits im 16. Jahrhundert gab es Vorgänge, die heutigen Wirtschaftsprüfungen recht ähnlich waren – allerdings hauptsächlich bei Rechtsstreitigkeiten vor Gericht. Die akribische Buchführung diente damals der juristischen Absicherung. Kam es zwischen Anteilseigner*innen einer Handelsgesellschaft zum Zwist, war man sich in Erbfolgefragen unsicher, oder drohte die Insolvenz, wurden vereidigte Buchsachverständige herangezogen, um für Klarheit zu sorgen.

    JAHRHUNDERT
  • 19.
    JAHRHUNDERT

    Der formale Grundstein für die moderne Wirtschaftsprüfung wurde am 18. Juli 1884 gelegt. In einer Aktienrechtsnovelle wurde festgehalten, dass Aktiengesellschaften eine beeidete Gründungsprüfung durchlaufen müssen. Grund dafür war die „Gründerkrise“, die erhebliche Vermögensschäden verursacht hatte. Man war sich einig: Statt die Bücher erst nach einem Firmenkonkurs zu prüfen und damit nur den Niedergang eines Unternehmens zu dokumentieren, sollte bereits im Vorfeld die „Gesundheit“ einer Gesellschaft geprüft werden. Der Beruf des Bücherrevisors begann in Deutschland Fuß zu fassen.

  • ANFANG 20.
    JAHRHUNDERT

    Der Verband Deutscher Bücherrevisoren (VDB) gründet sich 1900 in Berlin. Schon 1929 sind über 850 Bücherrevisoren Mitglied im Verband. Nur ein Jahr später gründet sich – ebenfalls in Berlin – das Institut für Revisions- und Treuhandwesen. Mit der offiziellen Einführung des Berufs „Wirtschaftsprüfer“ benennt sich der Verband prompt um und heißt fortan Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW). Mehrere Gesetzesänderungen und -Anpassungen hatten zur Folge, dass Aktiengesellschaften sich einer Jahresabschlussprüfung unterziehen müssen und dass diese Prüfung nur von Wirtschaftsprüferinnen durchgeführt werden dürfen.

  • Noch immer ist das IDW der größte Verband von Wirtschaftsprüfer*innen und entwickelt in dieser Funktion zahlreiche Richtlinien, die die Wirtschaftsprüfung vereinheitlichen. In einer von Wachstum geprägten Wirtschaft einer immer vernetzteren Welt werden Zusammenhänge komplexer. Wirtschaftsprüfungen werden komplizierter – aber auch wichtiger als je zuvor. Seit 2016 begleitet die Expedition Wirtschaft darum in seiner heutigen Form junge Menschen auf dem Weg in die Wirtschaftsprüfung.

    21. JAHRHUNDERT
  • UND HEUTE?

    Jetzt kommst Du ins Spiel! Die Geschichte der Wirtschaftsprüfung ist eine Geschichte von Veränderung und ständiger Anpassung an die gesellschaftlichen, gesetzlichen und wirtschaftlichen Umstände ihrer Zeit. Kaum eine Zeit war turbulenter als die heutige. Klima, Energie, soziale Gerechtigkeit und die rapide fortschreitende Weiterentwicklung künstlicher Intelligenzen sind Themen, die in allen Bereichen unserer Gesellschaft Herausforderungen aufzeigen, denen wir uns stellen müssen. Damit die Akteure der Wirtschaft diesen Herausforderungen souverän begegnen können, benötigen sie smarte Köpfe aus fast allen Studiengängen, die mit ihrer Expertise die Firmen von heute als Wirtschaftsprüfer*innen zukunftsfähig machen!

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  • Die Geschichte der Wirtschaftsprüfung: VOM ERBSENZÄHLER

    ZUM ROCKSTAR?!

    Mehr Infos über Wirtschaftsprüfer*innen
  • 16. JAHRHUNDERT

    Bereits im 16. Jahrhundert gab es Vorgänge, die heutigen Wirtschaftsprüfungen recht ähnlich waren – allerdings hauptsächlich bei Rechtsstreitigkeiten vor Gericht. Die akribische Buchführung diente damals der juristischen Absicherung. Kam es zwischen Anteilseigner*innen einer Handelsgesellschaft zum Zwist, war man sich in Erbfolgefragen unsicher, oder drohte die Insolvenz, wurden vereidigte Buchsachverständige herangezogen, um für Klarheit zu sorgen.

  • 19. JAHRHUNDERT

    Der formale Grundstein für die moderne Wirtschaftsprüfung wurde am 18. Juli 1884 gelegt. In einer Aktienrechtsnovelle wurde festgehalten, dass Aktiengesellschaften eine beeidete Gründungsprüfung durchlaufen müssen. Grund dafür war die „Gründerkrise“, die erhebliche Vermögensschäden verursacht hatte. Man war sich einig: Statt die Bücher erst nach einem Firmenkonkurs zu prüfen und damit nur den Niedergang eines Unternehmens zu dokumentieren, sollte bereits im Vorfeld die „Gesundheit“ einer Gesellschaft geprüft werden. Der Beruf des Bücherrevisors begann in Deutschland Fuß zu fassen.

  • ANFANG 20. JAHRHUNDERT

    Der Verband Deutscher Bücherrevisoren (VDB) gründet sich 1900 in Berlin. Schon 1929 sind über 850 Bücherrevisoren Mitglied im Verband. Nur ein Jahr später gründet sich – ebenfalls in Berlin – das Institut für Revisions- und Treuhandwesen. Mit der offiziellen Einführung des Berufs „Wirtschaftsprüfer“ benennt sich der Verband prompt um und heißt fortan Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW). Mehrere Gesetzesänderungen und -Anpassungen hatten zur Folge, dass Aktiengesellschaften sich einer Jahresabschlussprüfung unterziehen müssen und dass diese Prüfung nur von Wirtschaftsprüferinnen durchgeführt werden dürfen.

  • 21. JAHRHUNDERT

    Noch immer ist das IDW der größte Verband von Wirtschaftsprüfer*innen und entwickelt in dieser Funktion zahlreiche Richtlinien, die die Wirtschaftsprüfung vereinheitlichen. In einer von Wachstum geprägten Wirtschaft einer immer vernetzteren Welt werden Zusammenhänge komplexer. Wirtschaftsprüfungen werden komplizierter – aber auch wichtiger als je zuvor. Seit 2016 begleitet die Expedition Wirtschaft darum in seiner heutigen Form junge Menschen auf dem Weg in die Wirtschaftsprüfung.

  • UND HEUTE?

    Jetzt kommst Du ins Spiel! Die Geschichte der Wirtschaftsprüfung ist eine Geschichte von Veränderung und ständiger Anpassung an die gesellschaftlichen, gesetzlichen und wirtschaftlichen Umstände ihrer Zeit. Kaum eine Zeit war turbulenter als die heutige. Klima, Energie, soziale Gerechtigkeit und die rapide fortschreitende Weiterentwicklung künstlicher Intelligenzen sind Themen, die in allen Bereichen unserer Gesellschaft Herausforderungen aufzeigen, denen wir uns stellen müssen. Damit die Akteure der Wirtschaft diesen Herausforderungen souverän begegnen können, benötigen sie smarte Köpfe aus fast allen Studiengängen, die mit ihrer Expertise die Firmen von heute als Wirtschaftsprüfer*innen zukunftsfähig machen!

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Liebe Eigenkapitalrentabilität,

MIT DIR GEHT’S STEIL BERGAB!

Manchmal tut die Wahrheit weh, aber nur, wer sich ihr stellt, kann Verantwortung übernehmen. Darum stellen wir die Wahrheit und weitere wichtige ethische Grundpfeiler in den Mittelpunkt unserer Arbeit: Stabilität, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Integrität gehören zu den Leitlinien, die die Wirtschaft in Deutschland stützen. Wir sind die Wirtschaftsprüfung in Deutschland.

Wir fragen, Wirtschaftsprüfer*innen antworten!

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